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Chabos

Chabos

Japan, das Ursprungsland der Chabos, erscheint uns heute zwar nicht mehr so geheimnisvoll wie noch vor einem Jahrhundert, denn sein Gesicht hat sich gewandelt; doch seine alte, auf hoher Stufe stehende Kultur und Z├╝chtungskunst verlor f├╝r uns nicht ihren au├čergew├Âhnlichen Reiz.
Die Gestaltung ist eigenartig. In der Hauptsache sind nur die K├╝stenstriche bewohnbar, da sonst alles karger Fels ist. Der f├╝r eine Bewirtschaftung zur Verf├╝gung stehende Boden ist knapp und daher kostbar. Die stark r├Ąumliche Beschr├Ąnkung hat dazu beigetragen, dass eine besonders feinsinnige asiatische Kultur in der Kleinkunst entstehen konnte. Dem Hang der Japaner zur Natur und ihrer Meisterschaft in der Verzwergung. F├╝r diese Umgebung schienen auch die Chabos besonders erz├╝chtet worden zu sein. Mit den kurzen L├Ąufen und dem hochstehenden Schwanz passen sie eben in das japanische Milieu.
Im Jahre 1860 wurden die Chabos nach Deutschland eingef├╝hrt.
Das Zuchtziel ist vorrangig die typische Form der Rasse. ÔÇ×Die kleine GroteskeÔÇť, bei einer Legeleistung von ca. 80 Eiern im Jahr, Bruteier-Mindestmasse 28 g, Schalenfarbe der Eier wei├č.
Der Gesamteindruck: Kleine, sehr tiefe Gestalt, hervorgerufen durch die sehr kurzen L├Ąufe, der sehr gro├če aufrecht getragene Schwanz, bedingt mit dem sehr kurzen R├╝cken und dem kurzen, gedrungenen, feder├╝ppigen Hals, von der Seite gesehen die Form eines schmalen ÔÇ×UÔÇť. Der Kamm ist besonders beim Hahn sehr gro├č. Im Gegens├Ątzlichen der K├Ârperteile liegt die Eigenart der Chabos. Der Hahn hat ein Gewicht von 600 g, die Henne von 500 g.
Folgende Farbschl├Ąge sind mir bekannt: wei├č, schwarz, blau, wei├č mit schwarzem Schwanz, gelb mit schwarzem Schwanz, schwarz mit wei├čen Tupfen, gesperbert, schwarz-goldhalsig, schwarz-silberhalsig, rebhuhnfarbig, dunkel, silber-weizenfarbig, gold-weizenfarbig und porzellanfarbig.
Es gibt die Chbos vom Gefieder her, in glatt, in gelockt und in seidenfedrig.