Eientwicklung

Die Entwicklung eines Eies beginnt, wie beim Menschen auch, im Eierstock. Hier werden andauernd neue Eizellen gebildet, von denen sich jeden Tag eine zu einem Ei entwickeln kann. Die auserwählte Eizelle wandert nun durch den Eileiter in Richtung Kloake. Sie befindet sich auf dem Dotter. Falls die Henne von einem Hahn begattet wurde, verschmelzen nun die Samenzelle und die Eizelle zu einem Keim.
Das Ei wandert weiter durch den Eileiter und durch andauernde Drehbewegungen werden mehrere Lagen Eiweiß um den Dotter gewickelt. Am Schluss wird das Ei mit der widerstandsfähigen Kalkschicht überzogen.

Innenansicht eines Huhnes samt Organe und dem Eileiter

Schlägt man ein befruchtetes, unbebrütetes Ei auf, so ist ein weißer Fleck von etwa 4 mm Größe, die Keimscheibe, die sich nach vielen Teilungen aus Eizelle und Samenzelle entwickelt hat, zu erkennen. Durch die Abkühlung des Eies nach dem Legen, kommt diese Entwicklung zu einem Stillstand und setzt erst wieder mit der Brut ein.

Aufbau eines HühnereiesSo sieht das fertige Ei aus:

  1. Luftkammer
  2. Eiklar
  3. Dotter
  4. Kalkschale
  5. Hakelschnur
  6. Keimscheibe

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